Sven Lehmann - Unternehmer, Berater, Coach

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Sven Lehmann

Kunden im Laden beeinflussen

Nun, als ob wir es nicht schon immer gewusst haben, aber eine ganze Reihe von Kunden lassen sich im Laden oder beim Einkaufen sehr beeinflussen. Immerhin 40 Prozent der Menschen treffen Kaufentscheidung tatsächlich erst vor Ort oder lassen sich sogar umstimmen.

Verkaufsmarketing in den Geschäften nimmt großen Einfluss auf die Kaufentscheidungen der Kunden. Das will eine aktuellen Studie von OgilvyAction herausgefunden haben. Hier ein paar Details der Studie:

  • So warten rund 40 Prozent der Kunden mit der Produktwahl, bis sie vor dem Regal stehen, berichtet das US-Branchenmagazin AdvertisingAge.
  • Zehn Prozent entscheiden sich aufgrund des so genannten Shopper Marketings im Laden noch einmal kurzfristig um und
  • 29 Prozent greifen zu Produkten in Kategorien, aus denen sie eigentlich gar nichts wollten.
  • Für 20 Prozent der Konsumenten resultieren die Marketingaktivitäten der Händler darin, dass sie bestimmte Waren, die sie kaufen wollten, letztlich im Geschäft zurücklassen.
  • 72,4 Prozent der Kunden fällen eine von vier wichtigen Kaufentscheidungen erst vor dem Regal. Das bedeute aber nicht, dass dies jedes Mal und bei jedem einzelnen Kauf der Fall sein muss.
  • Es zeigen sich zwei wichtige Faktoren, die Spontanentscheidungen der Kunden mittragen. Laut den befragten Konsumenten spielen Kostproben sowie die jeweilige Produktpräsentation eine wesentliche Rolle. Die Frage nach dem Preis kommt offenbar erst danach.

Fazit

Nicht hungrig in den Supermarkt zu gehen scheint im Lichte dieser Zahlen eine vernünftige Einkaufs-Regel zu sein.

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2 Kommentare bisher

1 Rolf Carpentier schreibt am 29.07.08:

Jeder der genannten Punkte ist mir auch schon mehrfach passiert. Manchmal war es dann auch die falsche Entscheidung. Meist paßte es aber. Meine ich jetzt mal so, - - - so aus dem Bauch heraus.

Regal (mit den Möglichkeiten des Anfassens, Vergleichens, Anprobierens, oder auch andere Ware, weil ausverkauft oder defekt)
und Kostproben (schmeckt, oder man fühlt sich aus Revanche zum Kauf verpflichtet)
scheiden in diesem Sinne beim Internetkauf aus. Da läuft mehr über Testberichte, Preis, Versandkosten und angenommene Vertrauenswürdigkeit des Versenders.

2 Peter Segmüller schreibt am 29.07.08:

Das Fazit ist sehr passend gewählt! Hat mir bereits meine Mutter gesagt, als ich zuhause ausgezogen bin ;-)

Über Beeinflussung im Laden ist schon viel experimentiert worden (erinnert sich jemand an die "Iss Popcorn, trink Coca-Cola"-Studie?), aber ob das wirklich funktioniert, darüber streiten sich die Experten, wenn mein Wissensstand mich nicht trügt.
Persönlich habe ich auch schon die Berieselungsmusik in Läden "beobachtet", die ja dazu anregen soll, dass die Leute mehr kaufen, ich habe mir auch schon sagen lassen, in einigen Supermärkten würden Tiergeräusche abgespielt werden, zum Beispiel soll jemand angeregt werden, Milch zu kaufen, wenn er ein Muhen hört. Ob es Erfolgserlebnisse gibt, weiß ich nicht.
Und zum Schluss noch das: Schon einmal überlegt, warum Kaugummis und Süßigkeiten sich stets bei der Kasse befinden?

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