Sven Lehmann - Unternehmer, Berater, Coach

entwickeln - zielen - umsetzen
Sven Lehmann

Von Kaffee und grünem Tee

Vom Kaffee und grünem Tee. Wenn man heute über geschäftliche oder auch Alltagsrituale nachdenkt, dann ist wohl die Situation, sich bei einer Tasse Kaffee kennen zu lernen oder zu unterhalten, die meist verbreitetste Verhaltens- weise überhaupt. Ganz nebenbei sind sowohl Kaffee als auch grüner Tee durchaus sehr gesund. Schon länger wird die gesundheits- fördernde Wirkung diese beiden Getränke in Veröffentlichungen gepriesen. Aktuell hat sich eine Studie mit der Wirkung von Kaffee und Tee auf das Schlaganfallrisiko befasst.

Drei tägliche Tassen Tee senken das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, um ein Fünftel. Dieselbe Wirkung hat auch Kaffee. Zu diesem Schluss kommen zwei aktuelle Studien der UCLA David Geffen School of Medicine, die Datenmaterial aus großen Gesundheitsstudien von knapp 200.000 US-Amerikanern analysierten. Veröffentlicht wurden die Studien in der Onlineausgabe der Fachzeitschrift der American Heart Association.

Die Forscher beobachteten den positiven Effekt bei grünem und schwarzem Tee, die beide von der echten Teepflanze Camellia Sinensis hergestellt wird. Bei Kräutertee wurde diese Wirkung nicht festgestellt. Verantwortlich für die höhere Gesundheit seien die im Tee enthaltene Antioxidationsmittel Epigallocatechin Gallate oder die Aminosäure Theanin. Frühere Studien hätten bereits gezeigt, dass die Antioxidante sich positiv bei der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auswirken.

Die Wirkung, die wir bei Tee beobachteten, war konstant und deutlich. ... Es wäre ein großer Fortschritt, ein Mittel zu entdecken, das ganz auf einfache statt auf giftige Weise Schlaganfall oder darauf zurückführende Schädigungen vorbeugen kann. Studienleiterin Leonore Arab

Drei Tassen grüner oder schwarzer Tee würden das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, um 21 Prozent senken, bei jeder weiteren Tasse sinke laut Forschern das Risiko weiter. Arab wertet dies als Schritt zu besserer Prävention der Herzkrankheit.

Auch der Kaffeegenuss trägt anscheinend zu einer geringeren Schlaganfall- Wahrscheinlichkeit bei. Die Verbreitung von Schlaganfällen und mehreren Gefäßrisiken sinke nach der Studie parallel zur täglich getrunkenen Kaffeemenge. Problematisch ist jedoch, dass die meisten überzeugten Kaffeetrinker auch Raucher sind, denn die gesundheitsfördernden Effekte verschwanden mit dem blauen Dunst wieder.

Eine weitere Wirkung von Grünem Tee

In einem Spiegelartikel der Online-Ausgabe wird auch von der erstaunlichen Wirkung von grünem Tee bei bestimmten Erkrankungen berichtet, der Artikel ist sehr lesenswert.

Antonio Pezzutto, ehemaliger Schüler und nun Hämatologe an der Charité Berlin, erzählt Hunstein von einem Vortrag, den er am Abend zuvor gehört hat: Der Molekularbiologe Erich Wanker vom Max-Delbrück-Centrum in Berlin berichtete über die Wirkung des EGCG (Epigallocatechingallat) - eines im grünen Tee enthaltenen Stoffes - auf Amyloid-Bildungen; eigentlich ging es in dem Vortrag um die Behandlung von Krankheiten wie Alzheimer, die ebenfalls eine Folge von Eiweißablagerungen sind. spiegel.de

Lesen Sie weiter zum Thema Tee und Kaffee:

War der Artikel für Sie wertvoll?
Dann vergeben Sie ein Lesezeichen und teilen es mit anderen Menschen.

1 Kommentare bisher

1 Valentina Sandler schreibt am 27.11.11:

Mate Tee ist ebenfalls sehr zu empfehlen, enthält Tein und Vitamine der B-Gruppe. Am besten verwendet man für die Teezubereitung reines, mineralstoffarmes Wasser - wie z.B. Osmosewasser. So kommt der Geschmack 100% zur Geltung, man verbraucht weniger Tee.

Wir freuen uns über Ihre Notizen & Kommentare

Bei der Formatierung hilft Textile2
(HTML-Tags zur Textformatierung erlaubt)

©2001-2012 Sven Lehmann - Unternehmer, Berater, Coach - Kontakt & Impressum
Beratung, Unternehmensberatung, Personalberatung, Coaching in Leipzig u. Sachsen
Telefon: 03423-603406, Telefax: 03423-604672

Business & PR Erfolg | Konzept & CSS Weblog-Design