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Sven Lehmann

Europa kein Hightech - Standort in Zukunft?

Europa kein Hightech-Standort in Zukunft? McKinsey-Studie ortet jedoch ein Potential von vier Millionen Arbeits- plätzen.

Europa ist als Hightech-Standort akut gefährdet. Nur noch 17 Prozent der weltweit größten Hightech- Unternehmen kommen derzeit aus Europa. Besonders betroffen sei die Software-Industrie, wo lediglich drei Firmen die Umsatzschwelle von einer Milliarde Euro übertreffen würden. In den USA seien es 14. Zu diesem Schluss kommt der Unternehmensberater McKinsey in einer aktuellen Studie.

Folgen für die Wirtschaft

Dabei müssen auch die Folgewirkungen für andere Industrien wie Automobil, Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung beachtet werden. Gründe für die Schwäche seinen eine hohe Fragmentierung des Marktes, ein relativ kleiner Pool an Management-Talenten sowie vergleichsweise niedrige Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E). Jedoch könnten bis zu vier Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen werden, wenn es den Hightech-Unternehmen gelingt, den Anteil am weltweiten Bruttoinlandsprodukt auf den Durchschnitt anderer Industrieländer (30 Prozent) zu heben.

Wo sind die Europäer (noch) gut?

Der enorme Vorsprung von den USA und Asien manifestiere sich auch in den Ausgaben für F&E. Während 2003 die US-Amerikaner 268 Mrd. Dollar in die Forschung pumpten, waren es in Europa nur 189 Mrd. Dollar. Auch bei den für die Branche wichtigen Patenten liegen die USA mit 50 Prozent mehr angemeldeten Patenen klar voran. Jedoch nicht alle Sparten gingen an die weltweite Konkurrenz verloren. Bei der Luft- und Raumfahrt und der Verteidigungsindustrie konnten sich die Europäer noch behaupten. Acht der 20 erfolgreichsten Unternehmen wie EADS, Thales oder Rolls-Royce stammen aus Europa. Ebenfalls positiv fällt die McKinsey-Analyse für die Mobilfunkbranche aus.

Wo die großen Probleme sind? und was getan werden muß!

Dringenden Aufholbedarf ortet die Autorin bei Software, Unterhaltungs-Elektronik und bei Halbleitern.

Die Zukunftsstrategie der Studie baut auf vier Faktoren auf:

  • Es sei ein Geschäftsmodell notwendig, das auf schnelles Wachstum ausgerichtet ist sowie
  • eine kurzfristig gewinnorientierte Kapitalstruktur.
  • Investition in Talentmanagement, um die Unternehmen als Arbeitgeber attraktiver zu machen.
  • Schließlich gehöre das Unternehmens-Umfeld aktiver gestaltet, etwa durch den Aufbau von Experten-Netzwerken und Clustern.

Hier sei wieder die USA ein Vorzeigemodell. Während Silicon Valley 300.000 Arbeitsplätze bietet, ist das größte Cluster in Europa mit signifikanter Beteiligung europäischer Firmen im finnischen Oulu mit 58.000 Jobs fünfmal kleiner!

Fazit

Die USA geben fast 80 Mrd. Dollar mehr für Forschung und Entwicklung aus und liegen damit deutlich vor Europa im Hightech-Bereich. Ist diese Entwicklung (Vorsprung) überhaupt noch aufzuholen?

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