Sven Lehmann - Unternehmer, Berater, Coach

entwickeln - zielen - umsetzen
Sven Lehmann

Personal - Entwicklung mit Training & Coaching

In der praktischen Personalarbeit werden seit einigen Jahren die Begriffe Coaching und Training fast gleichbedeutend benutz. Die Frage stellt sich: Welchen Unterschied gibt es eigentlich zwischen Training und Coaching?

Ich fasse den Begriff Coaching sehr eng:

Coaching ist ein individuelles auf die Person konzentriertes Beratungskonzept mit dem Ziel, alle vorhandenen Potentiale und Ressourcen von Mitgliedern einer Organisation oder einzelnen Personen optimal zu entwickeln. Sven Lehmann

Eine sehr ausführliche Definition von Coaching findet sich auf der Seite von Christopher Rauen.

Es handelt sich nach meiner Auffassung also um eine Entwicklungs-Methode für Menschen. Eine ausführlichere Beschreibung, was Coaching nutzt und wie es abläuft, finden Sie hier.

Was ist dann Training?

Im Training geht es um das Trainieren von Verhaltensweisen und den Ausbau von Fähigkeiten.

Christopher Rauen hat die Unterschiede beider Techniken einmal auf den Punkt gebracht:

Die wesentlichen Unterschiede zwischen Coaching und Training: Coaching bedient sich häufig psychotherapeutischer Methoden und Interventionen (ohne deswegen zur Therapie zu werden, s. Unterschiede zur Psychotherapie), Training beschränkt sich i.d.R. auf fachliche Anteilung. Coaching richtet sich an Führungskräfte und Personen mit Managementaufgaben und erfordert (betriebs-) wirtschaftliche Fachkompetenz und Unternehmenserfahrung. Beim Training steht die technisch-fachliche Kompetenz im Vordergrund. Coaching beschäftigt sich mit der Analyse der Wahrnehmung der Aufgaben und der Gestaltung der Rolle; Training arbeitet mehr an der Analyse konkreter Verhaltensdefizite. Der Coach ist primäre Zuhörer und Gesprächspartner; der Trainer ist überwiegend Anleiter. Coaching ist ein reflexives Verfahren, Training eine fachliche Anleitung bzw. Unterweisung. Coaching ist beziehungsorientiert und hat die Beziehungsaufnahme und - gestaltung als Ziel; Training ist sachorientiert, eine Beziehungsaufnahme ist möglich, aber ein "Nebeneffekt". Coach und Klient bestimmen zusammen Inhalt und Ablauf; der Gecoachte behält die Verantwortung für sein Handeln. Im Training bestimmt der Trainer den Inhalt und Ablauf der Übungen und leitet gezielt an. Eine Coaching-Beziehung sollte kein Gefälle beinhalten; beim Training ist der Trainer als Fachexperte in seinem Fachgebiet klar überlegen. Coaching hat stets "Hilfe zur Selbsthilfe" als Ziel; Training zielt auf den Auf - und Ausbau spezifischer Verhaltensweisen. Christopher Rauen

Fazit

In der Personal-Entwicklung werden beide Techniken angewendet. Es kommt nur darauf an, für welche Aufgabenstellung nun Coaching oder Training eingesetzt wird. Beide Methoden sind nachweislich erfolgreich und erzeugen gute Ergebnisse.

Lesen Sie dazu weiter:

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2 Kommentare bisher

1 Marcel Widmer schreibt am 13.01.06:

Coaching, Training, Beratung usw. - Begriffe gibt's wie Sand am Meer. Dabei ist es aus meiner Erfahrung nicht entscheidend, ob Klienten die Spezialitäten auseinanderhalten können oder nicht. Es ist Aufgabe und Verantwortung des Coachs/Trainers/Beraters, zu Beginn einer Zusammenarbeit für Klärung zu sorgen und damit Erwartungen und Möglichkeiten abzustimmen bzw. transparent zu machen. Das ist der entscheidende Punkt in einer professionellen Beratung!

2 Sven Lehmann schreibt am 13.01.06:

In dem entscheidenden Punkt der Klärung zu Beginn der Zusammenarbeit stimme ich Dir völlig zu! Nur benutzen viele Kollegen den "modernen" Begriff Coaching einfach dazu, ihrem Kunden wieder was "neues" zu verkaufen. Sozusagen als Produkt-Diversifikation. Bei vielen Unternehmen (vorallem KMU´s) ist der Unterschied eben nicht so bekannt. Da bin ich für Klärung, auch der Begriffe. Ansonsten würde es nicht so eine Diskussion geben, ob nicht Coaching "alter Wein in neuen Schleuchen" sei, die mittlerweile auch bei den Mittelständlern angekommen ist.

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