Sven Lehmann - Unternehmer, Berater, Coach

entwickeln - zielen - umsetzen
Sven Lehmann

Unglaublich - aber doch wahr!

Wie im Mittelstandsblog berichtet, will die GEZ konsequent Gebühren für Firmen-PC´s kassieren. Mit welchem Recht?

Der Verfassungsauftrag zur Grundversorgung durch die öffentlich-rechtlichen Sender nach dem Krieg und damit die Zwangsgebühren zu deren Finanzierung waren noch gerechtfertigt. Die Gebührenausweitung auf das Internet mit Hinweis auf den Grundversorgungsauftrag ist hingegen eine Beleidigung. Hier werden Unternehmer nicht nur abgezockt, sondern auch noch für dumm verkauft. Wir fordern alle KMU auf, sich an dem Protest zu beteiligen. Mittelstandsblog

Fazit

Da reichen offensichtlich die Gebühren nicht aus, um sinnlose Programm-Inhalte auszuweiten. Welchen Sinn macht es eigentlich, wenn zu einem Ereignis auf allen öffentlich-rechtlichen Programmen ein anderer Korrespondent seine ganz individuelle Sicht dem Konsumenten an den Kopf knallt?

Ich kann nicht erkennen, welchen Zusammenhang der Computer am Netz mit dem Fernsehen haben soll!

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1 Kommentare bisher

1 Rolf Carpentier schreibt am 26.12.06:

http://www.zdnet.de schreibt am 20.10.2006:

"Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) protestierte heftig und forderte sogar eine generelle Erneuerung des Gebührensystems. Bis zuletzt hatte der BVDW gehofft, dass sich die Einführung noch abwenden ließe. Nun werden jedoch tatsächlich mit 1. Januar 2007 monatlich 5,52 Euro pro internetfähigem Computer fällig.

...

Jedes Unternehmen muss künftig für einen internetfähigen Computer GEZ-Gebühren bezahlen, wenn nicht bereits ein Radiogerät angemeldet ist. Für Selbstständige kommt es sogar noch dicker: Sie werden für den privaten Fernseher, das Radio zuhause, das Radio im Auto und den Firmen-PC zur Kasse gebeten",

und meint:

"Da bleibt nun nur noch das Verfassungsgericht übrig.
Die Ministerpräsidenten haben nun einwandfrei bewiesen, dass die Wähler keinen Einfluss auf Entscheidungen haben."

"Fakt jedoch ist, dass das für die in Höhe von 17 Euro pro Monat ursprünglich geplante PC-Gebühr angeführte Argument, das Internet werde zum kostenfreien Empfang von Fernsehangeboten genutzt, an der wahren Realität vorbeigeht – zumindest so man einer IHK-Umfrage, an der sich 18.000 Unternehmen beteiligt haben, Glauben schenken möchte, wonach 93% der Unternehmen das Internet weder zum Empfang von Radio noch von Fernsehen nutzen."
- www.perspektive-mittelstand.de

Also eine fast reine Abzocke. Wie so oft schon auch in anderen Fällen von öffentlichem Finanzbedarf, vom Knöllchen auf freier Bahn bis zur Gebührenerhöhung bei geringerer Kanalbenutzung wegen Sparsamkeit im Wasserverbrauch.

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